Virtuelle Währungen Krypto-Boom: Ausrüster verdienen gut

Geldmünzen die auf dem Tisch und der Tastatur legen
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Krypto-Coins sind extrem volatil. Wer das Risiko nicht eingehen will, setzt auf Dienstleister und Betreiber von Rechenzentren.

Mehr als 15.000 Kryptowährungen gibt es inzwischen, ein Ende des Booms scheint nicht in Sicht zu sein. Dies liegt auch daran, dass die Preise für Bitcoin, Ethereum und Co. in den vergangenen zwölf Monaten im Trend rasant angestiegen sind. Immer wieder kam es jedoch auch zu massiven Rückschlägen, die Volatilität dürfte künftig ebenfalls hoch bleiben: „Bitcoin und Kryptowährungen als Anlageklasse an sich haben zwar den Durchbruch geschafft“, erklärt Jan Beckers, Gründer und Fondsmanager bei der Investmentgesellschaft BIT Capital, „dennoch muss man damit rechnen, dass 98 % der Assets sich langfristig nicht durchsetzen.“

Investieren in die Krypto-Infrastruktur

Wer den Kauf von Coins aufgrund der Volatilität oder technischer Risiken noch scheut, kann alternativ in sogenannte Krypto-Aktien investieren. Im übertragenen Sinn entsprechen die Kryptowährungen selbst den Goldgräbern während des kalifornischen Goldrauschs Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals wurden einige wenige Nugget-Sucher sehr reich, die meisten dagegen scheiterten. Die Krypto-Aktien dagegen ähneln den Herstellern von Schaufeln, Spitzhacken und Waschpfannen, ohne die die Goldsuche damals nicht möglich gewesen wäre. Diese Lieferanten waren im Durchschnitt deutlich erfolgreicher als die Goldsucher selbst.

Zu den modernen Schaufelherstellern gehören zum Beispiel Krypto-Miner wie Marathon Digital Holdings (WKN A2QQBE) und Riot Blockchain (WKN A2H51D), die von der Investmentbank Goldman Sachs gerade erst als profitable Wachstumswerte für 2022 empfohlen wurden. Mining-Unternehmen schürfen Einheiten einer Kryptowährung und verifizieren Transaktionen auf der Blockchain. Andere Firmen verdienen ihr Geld mit der Infrastruktur zum Aufrechterhalten der Blockchain oder durch den Betrieb der benötigten Rechenzentren. Zu ihnen zählt etwa die in Frankfurt ansässige Northern Data (WKN A0SMU8). Betreiber von Krypto-Börsen wie Coinbase (WKN A2QP7J) profitieren dagegen vom zunehmenden Handel mit den digitalen Währungen. Zwar sind auch diese Aktien sehr volatil. Aber bei ihnen spielt es keine Rolle, welche Kryptos sich letztendlich durchsetzen werden.

Breite Anlage mit Basket oder Fonds

Gleich zehn dieser Unternehmen hat die Schweizer Privatbank Vontobel über eine deutsche Tochter in einem Aktienkorb gebündelt und darauf ein Partizipations-Zertifikat begeben. Bis zur Fälligkeit am 23. August 2023 vollzieht das Crypto Miner & Platform Basket-Zertifikat (WKN VX0NM3) die durchschnittliche Wertentwicklung der im Korb enthaltenen Aktien nahezu eins zu eins nach.

Eine aktiv gemanagte Alternative zum Basket ist der im Herbst aufgelegte BIT Global CryptoLeaders Fonds (WKN A3CNGM). Er setzt auf ein Portfolio aus Kryptowährungen (indirekt über ETPs) und rund 35 Technologieaktien, die zum Beispiel in den Subsektoren Mining, Exchange oder Payment aktiv sind. Die Investitionen in Kryptowährungen machen dabei entsprechend der regulatorischen Vorgaben für UCITS-Fonds maximal 10 % aus. Die laufenden Kosten betragen 1,1 %. Dazu kommt bei positiver Kursentwicklung eine Erfolgsvergütung.

Krypto-Sparplan zu Top-Konditionen

Die besten Krypto-Aktien und auch Kryptowährungen werden sich langfristig durchsetzen. Davon ist Jan Beckers überzeugt: „Gleichzeitig dürfte die Volatilität im reifenden Markt abnehmen“, glaubt der Fondsmanager und Tech-Investor. Für Investoren, die langfristig an der Wertentwicklung von Kryptos partizipieren wollen, bietet sich deshalb ein sukzessiver Einstieg in das Anlagesegment an. Besonders geeignet sind dafür Sparpläne, denn bei volatilen Assets kommt bei ihnen der Cost-Average-Effekt voll zum Tragen. Bei niedrigen Preisen werden viele Anteile der jeweiligen Währung gekauft, bei hohen Preisen entsprechend weniger. comdirect bietet als einer der ersten Finanzdienstleister in Europa Krypto-Zertifikate zum Besparen an. Bei der Aktion Krypto-Sparen entfällt das Orderentgelt für ausgewählte Zertifikate von 21Shares. Eine Wallet ist dazu nicht erforderlich.

Aktien, Basket-Zertifikate und Exchange Traded Products (ETNs) unterliegen Kursschwankungen. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Bei Basket-Zertifikaten und ETNs besteht als Schuldverschreibung zudem ein Emittentenrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis hin zum Totalverlust eintreten. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger‐ und anlagegerechte Beratung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs bei Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen erhalten Sie auf der Fonds-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Die Darstellung gibt nicht die Meinung von comdirect wieder. Darüber hinaus unterliegen die dargestellten Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlage‐ oder Anlagestrategieempfehlungen. Stand: 19.01.2022; Quelle: comdirect.de