USA Anleger sind optimistisch

Dow-Jones Indize USA
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Trotz eines drastischen Wirtschaftseinbruchs testen die amerikanischen Indizes ihre Allzeithochs. Der Ausgang der Präsidentschaftswahl kümmert die Börsianer wenig.

Im August 2018 war Apple als erstes Unternehmen der Welt an der Börse mehr als eine Billion US-Dollar wert. Zwei Jahre und eine Corona-Krise später erreichte die Marktkapitalisierung des Computerherstellers einen Wert von zwei Billionen US-Dollar. Während die US-Wirtschaft von Corona massiv gebremst wurde, haben die Aktienmärkte längst ihren Schwung wiedergefunden. Die Nasdaq eilt von Rekord zu Rekord, gezogen von den FAAMG-Aktien (Facebook, Apple, Amazon, Microsoft und Google). „Der Aufschwung könnte sich durchaus noch fortsetzen“, spekuliert Volker Schilling, Vorstand von Greiff Capital Management. „Denn die Börsenstimmung ist gut und gleichzeitig gibt es den gewaltigsten Liquiditätszufluss aller Zeiten.“

US-Unternehmen kommen besser als erwartet durch die Krise

Verkehrte Welt: Das BIP der USA schrumpfte im zweiten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um über 30 %. Aber die US-Unternehmen kommen trotz Rezession und Massenarbeitslosigkeit gut durch die Krise. „Die im S&P 500 gelisteten Unternehmen haben in der Berichtssaison für das zweite Quartal die Analystenerwartungen mehrheitlich übertroffen“, sagt Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank. Vor allem bei den Dividenden gibt es eine erstaunliche Kontinuität: „Für dieses Jahr wird mittlerweile nur noch ein Rückgang von 3 % erwartet.“ Das ist angesichts der tiefen Rezession eine überraschend „gute“ Bilanz und sollte die Kurse stützen – zumal die Analysten für die kommenden zwei Jahre mit einem Wachstum bei den Dividenden pro Aktie von 5 % bis 7 % rechnen.

Technologiewerte sehr stark

Dividendensteigerungen sind vor allem im Nasdaq 100 zu beobachten. Zwar liegen die Ausschüttungen bei den hier versammelten Technologieunternehmen niedriger als im marktbreiten S&P 500. Dafür steigen Gewinne und Dividenden aber bei Unternehmen wie Microsoft oder Apple schneller. Das hat auch dazu beigetragen, dass der Nasdaq 100 als Erster der großen US-Indizes sein Allzeithoch aus den Vorkrisenzeiten längst wieder geknackt hat. „Die amerikanischen Technologiewerte sind megastark“, resümiert Marc-Oliver Lux, Geschäftsführer der Dr. Lux & Präuner Vermögensverwaltung. „Und bei Apple dürfte der Aktiensplit für weitere Kurssteigerungen eher förderlich sein.“ Ende August hatten Apple-Aktionäre für eine alte Aktie vier neue Papiere erhalten. Dadurch wurde die Aktie optisch billiger und zog in den Tagen danach überproportional an.

Ob der Technologiesektor aber dauerhaft dem Markt vorausläuft, ist längst nicht ausgemacht. Im Durchschnitt der vergangenen fast 100 Jahre entwickelten sich in den USA nämlich Value-Werte besser als Wachstumswerte. Allerdings hat sich dieser Trend seit der Finanzkrise vor gut zehn Jahren und der anschließenden Niedrigzinsphase umgekehrt. Ein Grund dafür war auch der niedrige und teilweise negative Realzins, der sich bei Wachstumswerten stärker auswirkt. Inzwischen jedoch machen sich an den Märkten erste Erwartungen einer Inflationssteigerung bemerkbar. Sie könnte sich vor allem auf Tech-Werte negativ auswirken, die noch keine nachhaltigen Gewinne erwirtschaften.

US-Wahl dürfte wenig Einfluss auf die Börse haben

Die Hoffnung auf ein Mittel gegen das Corona-Virus, aber auch die anhaltende Liquiditätsschwemme sprechen für eine Fortsetzung des positiven Börsentrends in den USA. Den Ausgang der Präsidentschaftswahl halten viele Marktexperten für nicht so entscheidend. „Ob Biden oder Trump 2021 Präsident sein wird, wird an der Börsenentwicklung so viel nicht ändern“, vermutet Greiff-Vorstand Volker Schilling. Gleichwohl kann es im Vorfeld der Wahlen noch durchaus zu kurzfristigen Irritationen und größeren Schwankungen an den Aktienmärkten kommen.

Insbesondere bei den stark gestiegenen Einzelwerten aus der Technologie ist das Rückschlagpotenzial erheblich. Wer sie abmildern und im Paket in die USA investieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Ganz gezielt ist es zum Beispiel mit den comdirect Top-Preis Fonds möglich. Bei diesen Fonds gibt es 100 % Discount auf den regulären Ausgabeaufschlag der Fondsgesellschaft – bei der Einmalanlage ab 250 Euro und bei einem Sparbetrag ab 25 Euro (alle Informationen zu den comdirect Top-Preis Fonds). Als auf die USA fokussierte Top-Preis Fonds sind beispielsweise der AB SICAV I – American Growth Portfolio A (WKN 986838) und der Franklin U.S. Opportunities Fund Class A USD (WKN 937448) erhältlich. Beide haben aktuell einen Schwerpunkt bei den Hightech-Aktien. Die Aktien von Microsoft und Visa befinden sich in beiden Fonds unter den Top-Five-Positionen.

Noch fokussierter in die Technologiebranche können Anleger bei comdirect im Rahmen des Motiv Investing investieren. Der Franklin Technology Fund – A EUR ACC Fonds (WKN A0KEDE) und der Fidelity Funds – Global Technology Fund – A EUR DIS Fonds (WKN 921800) zum Beispiel sind mit 75 % Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag erhältlich. Der Anteil US-Werte liegt bei beiden Fonds zwischen 65 % und 85 %.

Eine Alternative auch für langfristige Anlagen in den USA sind ETF-Indexfonds. Unter den insgesamt 135 Top-Preis-ETFs von sechs renommierten Partnern (Amundi, Franklin Templeton, iShares, Lyxor, VanEck und Vanguard) gibt es bei comdirect zahlreiche Produkte auf den amerikanischen Markt – u. a. auf den Dow Jones Industrial Average (WKN 541779), den S&P 500 (WKN LYX0FS) und den Nasdaq 100 (WKN LYX00F). Ab 25 Euro Sparrate müssen Kunden bei den Top-Preis ETFs im Sparplan keine Ordergebühr bezahlen (alle Informationen zu den comdirect Top-Preis-ETFs).

Aktien, ETF-Indexfonds und Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger- und anlagegerechte Beratung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs bei Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen erhalten Sie auf der Fonds-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Die Darstellung gibt nicht die Meinung von comdirect wieder. Darüber hinaus unterliegen die dargestellten Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlage- oder Anlagestrategieempfehlungen. Stand: 28.10.2020; Quelle: comdirect.de