- KI-Investitionen treiben US-Wachstum weiter an.
- Die Technologieunternehmen liefern Top-Ergebnisse.
- Investitionen in Fonds und ETFs federn Rückschläge ab.
Donald Trump weiß, was seine Wählerinnen und Wähler wünschen – mehr Geld. Deshalb versprach er ziemlich exakt ein Jahr nach seiner überraschend deutlich gewonnenen Wahl allen Amerikanerinnen und Amerikanern 2.000 Dollar – angeblich die „Dividende“ seiner Zollpolitik. Viele von ihnen haben die Zuschüsse angesichts der gestiegenen Preise und der im Shutdown gekürzten Hilfen bitter nötig. Ganz im Gegensatz zu denen, die an den Börsen investierten. Denn ihnen ist Präsident Trump gut bekommen: Der Dow Jones hat trotz des scharfen Einbruchs im Frühjahr in den 12 Monaten nach der Trump-Wahl rund 12 % zugelegt, der marktbreite S&P 500 18 % und der Technologieindex NASDAQ sogar fast 27 %. „Daran dürfte sich vorläufig wenig ändern“, meint Markus Steinbeis, geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Vermögensverwaltung Steinbeis & Häcker. „Das Umfeld für US-Aktien ist noch gut. Denn die Regierung stimuliert mit ihrem hohen Haushaltsdefizit Sachwerte wie Aktien.“
Die Rezession ist in den USA ausgeblieben
Die von vielen befürchtete Rezession ist in den USA nicht eingetreten. Auch die Inflation blieb zuletzt unter der 3-%-Marke und die US-Fed dürfte ihre Zinssenkungen weiter fortsetzen. Zudem fielen die Konjunkturdaten und die Quartalsergebnisse der Unternehmen zuletzt weitgehend positiv aus. Gleichzeitig breche trotz der neuen Allzeithochs, die die US-Leitindizes im Oktober geknackt haben, keine Euphorie unter den US-Kleinanlegenden aus, konstatiert Professor Bernd Meyer, Chefanlagestratege im Wealth and Asset Management bei Berenberg.
Künstliche Intelligenz bleibt im Fokus
Zwar taucht immer wieder der Verdacht auf, bei den Kurssteigerungen der US-Technologiewerte handele es sich um eine KI-Blase. Aber der Vergleich zur Jahrtausendwende greift nach Einschätzung der meisten Expertinnen und Experten zu kurz. US-Notenbankchef Jerome Powell etwa sieht keine Parallele zwischen der Dotcom-Blase und den aktuellen Kurssteigerungen bei KI-Unternehmen. Die Konzerne, die aktuell besonders massiv in künstliche Intelligenz investierten, erzielten hohe Gewinne – ganz im Gegensatz zu den Hoffnungswerten der Jahrtausendwende: „Künstliche Intelligenz ist eindeutig eine der wichtigsten Wachstumsquellen der Wirtschaft“, sagt Powell.
Technologie-Konzerne mit Top-Ergebnissen
Trotz der hohen KI-Investitionen sind die jüngsten Bilanzen der Techgiganten weiterhin hervorragend. So hat Microsoft im vergangenen Quartal (zum 30.09.) den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 % auf 77,7 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der operative Gewinn legte um fast ein Viertel auf 38 Milliarden Dollar zu. Alphabet konnte den Quartalsgewinn trotz einer EU-Strafe in Höhe von 3 Milliarden Euro im Jahresvergleich um rund ein Drittel steigern. Von Juli bis September verdiente die Google-Mutter 35 Milliarden US-Dollar. Den Umsatz steigerte Alphabet um 16 % auf gut 102 Milliarden Dollar und übertraf erstmals die Marke von 100 Milliarden Dollar. Das Werbegeschäft von Google und YouTube bleibt der wichtigste Geldbringer des Konzerns: Es wuchs im Jahresvergleich um 12,6 % auf 56,5 Milliarden Dollar – obwohl Google durch die eigenen KI-Zusammenfassungen das Werbegeschäft beeinträchtigt.
Auch Amazon hat zuletzt neue Kurshöhen erreicht. Amazon erzielte im 3. Quartal einen neuen Umsatzrekord von 180 Milliarden US-Dollar – 13 % mehr als im Vorjahr. Zwar stagnierte das operative Ergebnis wegen Sonderbelastungen für die Beilegung eines Rechtsstreits mit der Aufsichtsbehörde FTC und Rückstellungen für den angekündigten Abbau von 14.000 Stellen bei 17,4 Milliarden Dollar. Ohne diese Sonderbelastungen wäre das operative Ergebnis auf 21,7 Milliarden Dollar gestiegen. Bei Apple stieg der Konzernumsatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich trotz Problemen in China um 8 % auf 102,5 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn kletterte um knapp 10 % auf 32,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente der Konzern dank einer deutlich niedrigeren Steuerbelastung mit 27,5 Milliarden Dollar 86 % mehr als vor einem Jahr. Der Gesamtgewinn im Ende September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr belief sich bei Apple auf 112 Milliarden Dollar – fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr. NVIDIA schließlich hat für das Geschäftsjahr 2024/2025 (zum 31.07.) eine 145%ige Gewinnsteigerung vorgelegt und konnte im Oktober als erstes Unternehmen die Grenze von 5 Billionen Dollar bei der Marktkapitalisierung durchbrechen.
Big Beautiful Bill soll die Wirtschaft stimulieren
Technologie sticht – obgleich die Abhängigkeit von der Vorzeigebranche inzwischen groß ist. „Wenn die USA und die Technologiegiganten nicht so massiv in Rechenzentren investieren würden, läge das reale US-Wachstum heute schon nahe 0“, erklärt Vermögensverwalter Markus Steinbeis. Neben den Hightech- und den Finanzwerten müssen daher in naher Zukunft auch andere Wirtschaftszweige wieder verstärkt zum Wachstum beitragen. Das will Präsident Trump mit seiner umstrittenen „Big Beautiful Bill“ erreichen, die vor allem den Small und Mid Caps zugutekommen könnten. Sie profitieren zum einen von niedrigeren Steuern. Zum anderen sind sie stärker auf den Binnenmarkt orientiert und damit weniger von den Zollstreitigkeiten beeinträchtigt. Und schließlich haben sie Aufholpotenzial, weil ihre Bewertungen und Aktienkurse in den vergangenen Jahren weit hinter den Large-Cap-Indizes zurückgeblieben sind.
US-Investment per ETFs und Fonds
Amerikanische Einzelwerte sind durchaus schwankungsintensiv. Entsprechend kann sich die Anlage via ETF lohnen. Unter den „0-Euro-ETFs“1 von comdirect, die im Sparplan ab 25 Euro ohne Ordergebühr erhältlich sind, finden Anlegerinnen und Anleger mehr als 50 ETFs auf US-Indizes. Für die breite Abbildung des Marktes kommt der Xtrackers S&P 500 Swap UCITS ETF – 1C USD ACC infrage, der inzwischen bereits ein Volumen von fast 10 Milliarden Euro hat. Mit dem Xtrackers S&P 500 Equal Weight UCITS ETF – 1C USD ACC ETF kann man gleichgewichtet in die 500 größten US-Unternehmen investieren. Dieser Index ist weit weniger den Schwankungen durch die ansonsten hoch gewichteten Magnificent 7 ausgesetzt. Der Amundi Russell 2000 Ucits ETF UCITS ETF –Euro ACC investiert in 2.000 kleinere US-Werte. Sie profitieren nach Einschätzung der Experten besonders stark von Leitzinssenkungen und günstigeren Krediten. Zudem sind die kleineren Unternehmen stärker auf den amerikanischen Binnenmarkt orientiert und leiden tendenziell weniger unter den Verwerfungen durch die Zollkonflikte.
Anlegerinnen und Anleger können auch auf US-Aktienfonds oder Technologiefonds mit sehr hohem US-Aktienanteil setzen. Einige finden sich unter den „0-Euro-Fonds“2, die bei comdirect ohne Ausgabeaufschlag im Sparplan ab 25 Euro erworben werden können. Der Fidelity Funds – Global Technology Fund – A EUR DIS, der seit Langem meistgefragte Fonds bei comdirect, enthält mehr als 50 % US-Aktien. Nur auf die USA setzen der JP Morgan Funds – US Growth Fund – A USD ACC und der AB SICAV I American Growth Portfolio – A mit ihrem starken Fokus auf Technologiewerte. Im Morgan Stanley Investment Funds US Core Equity Fund – A sind neben Technologie- auch Finanzwerte stark gewichtet. Der M&G (Lux) North American Dividend Fund – A USD DIS konzentriert sich auf ausschüttungsstarke Aktien und ist im Gesundheitssektor stark engagiert. Mit dem CT (Lux) American Smaller Companies – AU USD ACC schließlich können Anlegerinnen und Anleger in die aussichtsreichen amerikanischen Nebenwerte investieren. Dieser Fonds kann mit 50 % Abschlag auf den regulären Ausgabeaufschlag von 5 % geordert werden.
1 0-Euro-ETFs: Diese ETFs kannst du bis zum 31.12.2027 ohne Orderentgelt, zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und Produktkosten bei uns kaufen und besparen. Sparplanausführung: 0 € Orderentgelt, Einmalkauf: 0 € Orderentgelt (ab 1.000 € Ordervolumen je Kauf über den Börsenplatz Tradegate) Wofür gilt die Aktion nicht:
Das börsenplatzabhängige Entgelt sowie gegebenenfalls anfallende Zuschläge für Orders per Telefon, Fax oder Brief werden zusätzlich gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis berechnet. comdirect behält sich vor, das Angebot jederzeit zu beenden oder zu modifizieren. Bei Ausscheiden eines ETFs aus dem Angebot wird der Preis für den Kauf an die regulären Konditionen (gemäß aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis) angepasst.
2 0-Euro-Fonds: Diese Fonds kannst du ohne Orderentgelt, zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen und Produktkosten bei uns im Festpreisgeschäft kaufen und besparen. Sparplanausführung: 0 € Orderentgelt, Einmalkauf: 0 € Orderentgelt (Kauf über das comdirect Festpreisgeschäft) Wofür gilt die Aktion nicht:
Gegebenenfalls anfallende Zuschläge für Orders per Telefon, Fax oder Brief werden zusätzlich gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis berechnet. Von den Sonderkonditionen sind Depots von Kundinnen und Kunden, die von einem Finanzdienstleister betreut werden, ausgeschlossen.
Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Damit sind Kursverluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Auswirkung von Inflation: Grundsätzlich beeinflusst die Entwicklung der Inflationsrate deinen Anlageerfolg. Ein daraus resultierender Kaufkraftverlust betrifft sowohl die erzielten Erträge als auch dein investiertes Kapital. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich deine selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger‐ und anlagegerechte Beratung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs bei Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen erhältst du auf der Fonds-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Die Darstellung gibt nicht die Meinung von comdirect – einer Marke der Commerzbank AG – wieder. Darüber hinaus unterliegen die dargestellten Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlage‐ oder Anlagestrategieempfehlungen. Stand:17.11.2025; Quelle: comdirect.de


