Jahresausblick 2024 – Wanderer geht durch den Schnee, die Sonne geht über den Bergen auf.
Jahresausblick 2024 – Wanderer geht durch den Schnee, die Sonne geht über den Bergen auf.
© Mumemories via Adobe Stock

Jahresausblick 2024: Verhalten optimistisch

Key Takeaways
  • Die Konjunkturaussichten bleiben durchwachsen.
  • Im neuen Jahr dürften die Gewinne der Unternehmen zulegen.
  • Aktien sind aktuell weiterhin relativ günstig bewertet.
  • Anleihen gelten wieder als echte Anlagealternative.

Das Jahr 2023 verlief an den Börsen besser als erwartet. Nach einem fulminanten ersten Halbjahr sorgten weder der europäische Konjunkturstillstand noch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten an den Börsen für eine Trendwende zum Negativen. Im Gegenteil: Trotz stark steigender Zinsen erholten sich die Aktienkurse vom schwachen Vorjahr 2022. Ein wichtiger Grund für Thomas Romig, Geschäftsführer und Multi Asset Manager bei der Münchner Assenagon: „Wir sind von den Volkswirten schon seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine auf eine höhere Inflation und Rezession eingestimmt worden. Die Wirtschaft hat sich aber insgesamt passabel gehalten, in den USA sogar sehr gut.“ Deshalb ist er für das kommende Jahr optimistisch und er erwartet Kurssteigerungen an den internationalen Börsen zwischen 5 und 15 %.

Durchwachsene Konjunkturaussichten

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Wirtschaftslage 2024 nicht glänzend ausfallen, insbesondere in Deutschland. Denn die Belastungen dürften – abgesehen von einer Beruhigung der Inflation – wohl kaum abebben. Das muss sich für Anleger aber nicht negativ auswirken. Auch in den zurückliegenden Monaten sind die Unternehmen gut mit schwierigen Bedingungen zurechtgekommen. Wenn die Inflation auf dem inzwischen niedrigeren Niveau verharrt, dürften die Unternehmensgewinne im kommenden Jahr deutlich ansteigen. Die Volkswirte der Commerzbank zum Beispiel rechnen mit einem durchschnittlichen Plus von 11 % bei den Unternehmen im amerikanischen S&P 500, in der Eurozone dürfte der Zuwachs bei 5 % liegen. Für Ernst Konrad, geschäftsführender Gesellschafter und Lead Portfoliomanager von Eyb & Wallwitz, könnte sich daher „das Jahr 2024 für Investoren in etwa so anfühlen wie ein stabileres Jahr 2023“.

Glorreiche Sieben weiter im Fokus

Ein Großteil der Gewinne an den Aktienmärkten kam 2023 von der amerikanischen Technologiebörse NASDAQ und speziell von den „Glorreichen Sieben“ (Amazon, Alphabet, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia, Tesla). Ernst Konrad ist für deren weiteres Gewinnwachstum optimistisch. „Bei Amazon, Alphabet, Apple und Microsoft halten wir perspektivisch eine überdurchschnittliche und nachhaltige Gewinndynamik für wahrscheinlich“, erklärt Konrad. Auch Michael Reuss, Vorstand der Vermögensverwaltung HRK Lunis, glaubt weiter an die Technologie-Champions: „Zwar werden nicht alle sieben in diesem Maße weiter haussieren, aber manche Titel wie etwa Microsoft sind strategisch hervorragend positioniert für die Entwicklungen und Veränderungen der nächsten Jahre. Deswegen kann man es sich eigentlich nicht leisten, die Titel nicht zu haben.“

Qualitätsaktien und Zykliker mit Aufholpotenzial

Bei einer Stabilisierung könnten auch Qualitätsaktien ihre Stärken wieder ausspielen: „Neben stabilen Margen und Cashflows zeichnen sie sich dadurch aus, dass ihre Geschäftsmodelle auch in einem sich unerwartet veränderten Umfeld funktionieren“, betont Experte Konrad. „Solche Qualitätsunternehmen lassen sich in Sektoren wie Konsum, der Medizintechnik oder der Pharmabranche finden.“ Dazu gehören etwa Aktien wie Nestlé, Novartis oder L’Oréal. Ob auch die Börsennachzügler anspringen, hängt von der wirtschaftlichen Erholung im Laufe des Jahres 2024 ab: „Da wir nicht davon ausgehen, dass es zu einer scharfen Rezession kommt, sind auch zyklische Branchen wie die Industrie allgemein sowie der Automobil – oder Finanzsektor aussichtsreich“, meint Fondsmanager Romig. Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW könnten dann im kommenden Jahr auf höhere Bewertungen hoffen.

Europa und Japan günstig bewertet

Substanz- und Dividendenwerte finden Anleger vor allem in Europa und Asien – diese Märkte liegen mit einem KGV von unter 13 beim Bewertungsniveau knapp über dem Stand während der globalen Finanzkrise 2008/2009, der Eurokrise 2011 und der Corona-Pandemie 2020/2021. Sehr optimistisch sind zahlreiche Finanzexperten für Japan: „Seit den Wirtschaftsreformen 2012 liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate bei den Unternehmensgewinnen in Japan bei 11% – und damit nicht nur über den 7,3 % für den S&P 500, sondern auch gleichauf mit dem wachstumsstärkeren NASDAQ“, konstatiert Norman Villamin, Group Chief Strategist der Schweizer Privatbank Union Bancaire Privée. Das hat sich zuletzt schon positiv im Nikkei 225 niedergeschlagen. Aber das Allzeithoch aus dem Jahr 1991 hat der Index noch nicht wieder erreicht. Für japanische Bluechips wie Toyota, Canon oder Nintendo sehen viele Experten weiteres Potenzial.

Breit aufgestellt ins Jahr 2024

Es gibt wieder Alternativen zur Aktienanlage. Mit Tagesgeld und Anleihen sind aktuell Renditen auf Höhe der Inflationsrate möglich. Wenn die Zinsen sinken, winken zudem Kursgewinne. Beide große Anlageklassen sind damit interessant. Wer mit einem einzigen Fonds ausreichend breit diversifiziert sein will, kann zu den comdirect KomfortFonds greifen. Diese Fonds streuen das Anlagevermögen so breit, dass bereits mit einem einzigen Fonds die Chancen und Risiken unterschiedlicher Anlageklassen abgebildet werden. Alle von comdirect ausgewählten KomfortFonds haben eine gute Bewertung von Ratingagenturen wie Morningstar und eine überdurchschnittliche Wertentwicklung über längere Zeiträume. Die KomfortFonds gibt es ohne Ausgabeaufschlag in der Einmalanlage ab 250 Euro und im Sparplan ab 25 Euro.

Gezielt investieren mit Top-Preis Fonds und Top-Preis ETF

Eine spezifische Auswahl erlauben die 25 Top-Preis Fonds, die bei comdirect ohne Ausgabeaufschlag im Sparplan oder in der Einmalanlage erhältlich sind. Mit den Top-Preis Fonds können Anleger in die wichtigsten Anlageregionen investieren. Sie werden ohne Ausgabeaufschlag im Sparplan oder in der Einmalanlage angeboten. Zu den global ausgerichteten Top-Preis Fonds zählen der Allianz Thematica, der Pictet‐Global Megatrend Selection‐P und der JPMorgan Investment Funds-Global Dividend Fund – A. Der AB SICAV I American Growth Portfolio – A und der JPMorgan Funds-US Growth Fund – A USD ACC konzentrieren sich vor allem auf US-amerikanische Technologiewerte, der Comgest Growth Europe und der Nordea 1 European Stars Equity Fund – BP auf Europa. Deutschland ist mit dem DWS Aktien Strategie Deutschland – LC EUR ACC Fonds und dem Lupus alpha Smaller German Champions – A EUR DIS vertreten. Mit dem Morgan Stanley Emerging Leaders und dem Fidelity Funds – Sustainable Emerging Markets können Anleger in die Schwellenländer investieren. Zudem stehen zahlreiche Anleihefonds mit verschiedenen regionalen Schwerpunkten zur Auswahl.

Besonders niedrig fallen die laufenden Kosten bei ETF-Indexfonds aus. Wer zusätzlich auch noch beim Kauf sparen will, kann zu den Top‐Preis ETFs der sechs comdirect Partner Xtrackers iShares, Vanguard, Lyxor, Franklin Templeton und Amundi greifen. Für 3,90 Euro je Kauf in der Einmalanlage und sogar ganz ohne Orderentgelt im Sparplan sind über 200 ETF-Indexfonds in verschiedenen Anlageklassen und Risikokategorien erhältlich. Mit ihnen können Anleger alle wichtigen Märkte abdecken – mit Anleihen, mit Rohstoffen, aber vor allem auch mit Aktien.

Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Auswirkung von Inflation: Grundsätzlich beeinflusst die Entwicklung der Inflationsrate Ihren Anlageerfolg. Ein daraus resultierender Kaufkraftverlust betrifft sowohl die erzielten Erträge als auch Ihr investiertes Kapital. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger‐ und anlagegerechte Beratung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs bei Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen erhalten Sie auf der Fonds-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Die Darstellung gibt nicht die Meinung von comdirect – einer Marke der Commerzbank AG – wieder. Darüber hinaus unterliegen die dargestellten Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlage‐ oder Anlagestrategieempfehlungen. Stand: 13.12.2023; Quelle: comdirect.de

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