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Rentenpunkte berechnen – Bojen schwimmen auf dem ruhigen Meer.
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Rentenpunkte berechnen: Infos & Tabelle 2025/2026

  • Wer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, bekommt dafür Rentenpunkte.
  • 2026 gibt es einen Rentenpunkt bei einem Jahresbrutto von 51.944 Euro.
  • Je mehr Rentenpunkte du sammelst, desto höher ist deine spätere Rente.

Definition: Was versteht man unter Rentenpunkten?

Wer angestellt und in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist oder im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit freiwillig in die Rentenkasse einzahlt, sammelt im Laufe seines Erwerbslebens Rentenpunkte bzw. Entgeltpunkte an.

Rentenpunkte kannst du dir wie Guthaben auf deinem persönlichen Rentenkonto vorstellen. Sie sind quasi die „Währung“ der gesetzlichen Rentenversicherung und entscheiden zu einem erheblichen Teil mit, wie hoch deine Rente später ausfallen wird.

Die Rentenpunkte berechnen sich nach deinem Arbeitsentgelt im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen. Das heißt: Wie viele Rentenpunkte dir gutgeschrieben werden, hängt davon ab, wie viel du in einem Jahr im Vergleich zu allen anderen Versicherten in Deutschland verdienst. Das Durchschnittsentgelt ist von der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter abhängig und ändert sich dementsprechend jedes Jahr.

Wie viele Rentenpunkte bekomme ich für mein Gehalt?

Wie viele Rentenpunkte du für dein Gehalt bekommst, hängt davon ab, wie hoch dein Gehalt im Vergleich zum Durchschnittentgelt ist.

Grundsätzlich gilt:

  1. Verdienst du genau so viel wie das Durchschnittsentgelt, bekommst du einen Rentenpunkt.
  2. Verdienst du doppelt so viel, bekommst du theoretisch 2 Rentenpunkte.
  3. Bei niedrigerem Einkommen werden nur anteilige Rentenpunkte vergeben.
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Wer über viele Jahre unter dem Durchschnittsentgelt verdient, sammelt entsprechend weniger Rentenpunkte. Um Versorgungslücken im Alter auszugleichen, gewinnt die private Altersvorsorge an Bedeutung. Mit dem Altersvorsorgedepot wird künftig ein staatlich geförderter Vermögensaufbau am Kapitalmarkt für die Altersvorsorge realisiert.

Wie viel muss ich verdienen, um einen Rentenpunkt pro Jahr zu bekommen?

Das vorläufige Durchschnittsentgelt für das Jahr 2026 beträgt voraussichtlich 51.944 Euro brutto (Stand: Juli 2026). So viel müssten Rentenversicherte folglich in diesem Jahr verdienen, um einen Rentenpunkt auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben zu bekommen. 2025 lag dieser Wert noch bei 50.493 Euro. Die endgültigen Werte legt die Bundesregierung rückwirkend voraussichtlich erst Ende 2027 fest.

Bis 2025 wurden die niedrigeren Bruttoverdienste im Osten Deutschlands rechnerisch an das West-Niveau angepasst. Dadurch erhielten Arbeitnehmende in den neuen Bundesländern mehr Rentenpunkte, als ihnen nach ihrem Gehalt zugestanden hätte. Mit der Angleichung der Rentenwerte ist der Umrechnungsfaktor schrittweise eingeschmolzen und am 1. Januar 2025 komplett entfallen.

Rentenpunkte-Tabelle

Der folgenden Tabelle kannst du entnehmen, wie die Durchschnittsentgelte in den vergangenen 5 Jahren in West und Ost ausfielen.

JahrWestOstUmrechnungsfaktor
2026*51.944 Euro51.944 Euro1,000
2025*50.493 Euro50.493 Euro1,000**
2024+45.358 Euro44.732 Euro1,0140
202343.142 Euro41.967 Euro1,0280
202238.901 Euro37.333 Euro1,0420
* vorläufige Durchschnittsentgelte / ** erstmals einheitliches Durchschnittsentgelt für Ost und West / + Der endgültige gesamtdeutsche Wert wurde später mit 47.085 Euro festgelegt.
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Rentenpunkte gibt es ausschließlich für das versicherte Arbeitsentgelt. Übersteigt dieses die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, werden für den übersteigenden Teil keine Rentenpunkte gutgeschrieben. 2026 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung 8.450 Euro monatlich oder 101.400 Euro jährlich. Für 2026 kannst du also maximal 1,952 Rentenpunkte erwirtschaften.

Rentenpunkte ermitteln: Wie viele Rentenpunkte bekomme ich?

Bei der Rentenberechnung steht die individuelle Leistung des Einzelnen in einem solidarischen System im Mittelpunkt. Wer länger arbeitet oder mehr verdient, kann auch mehr Rentenpunkte sammeln – und bekommt dementsprechend in der Regel später eine höhere Rente.

Um auszurechnen, wie viele Rentenpunkte dir für ein bestimmtes Jahr vergeben werden, musst du einfach nur dein tatsächliches Bruttojahreseinkommen durch das jeweilige Durchschnittsentgelt teilen. Wie die Berechnung der Rentenpunkte für die Jahre 2025 und 2026 funktioniert, lässt sich am besten anhand von 2 Beispielen veranschaulichen.

Beispiel: So werden die Entgeltpunkte ermittelt

Beispiel 1:

Ein Angestellter aus Hamburg hatte im Jahr 2025 ein Bruttoeinkommen von 50.000 Euro. Zur Berechnung der Rentenpunkte, die ihm für dieses Jahr gutgeschrieben werden, teilt man das tatsächliche Bruttoeinkommen durch das vorläufige Durchschnittsentgelt für 2025:

50.000 Euro / 50.493 Euro = 0,9902 Rentenpunkte

Für das Jahr 2025 bekommt der Angestellte aus Hamburg rund 0,99 Rentenpunkte gutgeschrieben.

Beispiel 2:

Eine Angestellte aus Berlin hat 2026 brutto 65.000 Euro verdient. Um ihre Rentenpunkte zu berechnen, wird das vorläufige Durchschnittsentgelt für 2026 in Höhe von 51.944 Euro herangezogen:

65.000 Euro / 51.944 Euro = 1,251 Rentenpunkte

Der Angestellten aus Berlin werden für das Jahr 2026 rund 1,251 Rentenpunkte gutgeschrieben.

Bekomme ich auch Rentenpunkte, wenn ich nicht erwerbstätig bin?

Rentenpunkte ergeben sich nicht nur aus dem versicherten Arbeitsentgelt. Auch für andere Tätigkeiten – wie z. B. Kindererziehung, die nicht erwerbsmäßige Pflege von Angehörigen, eine Ausbildung oder Arbeitslosigkeit – werden dir Rentenpunkte gutgeschrieben.

Rentenpunkte für Kindererziehung

Wenn du dich in der Zeit nach der Geburt um dein Kind kümmerst, hast du Anspruch auf Kindererziehungszeiten. Dafür werden dir Rentenpunkte gutgeschrieben – und zwar ungefähr so viele, als hättest du in dieser Zeit Beiträge entsprechend dem Durchschnittsentgelt in die Rentenversicherung eingezahlt.

Für jedes angerechnete Erziehungsjahr erhältst du folglich 1 Rentenpunkt. Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, werden dir insgesamt Rentenbeiträge für 30 Monate angerechnet, d. h. 2,5 Rentenpunkte. Für später geborene Kinder beträgt die Gutschrift bis zu 36 Monate pro Kind – das entspricht 3 Rentenpunkten.

Damit die Kindererziehungszeiten für die Rente berücksichtigt werden, musst du einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Das Formular „V0800“ findest du auf der Homepage der Anstalt.

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Die Rentenansprüche für die Kindererziehung stehen pro Kind in der Regel nur dem Elternteil zu, der sich hauptsächlich um das Kind gekümmert hat. Eltern können sie aber auch aufteilen. Wenn du neben der Kindererziehung noch arbeitest, werden dir die Entgeltpunkte dafür zusätzlich zu den Rentenpunkten für die geleisteten Beiträge gutgeschrieben – allerdings nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Rentenpunkte für Pflegezeiten

Auch für die nicht erwerbsmäßige Pflege eines Familienangehörigen bekommst du Rentenpunkte gutgeschrieben. So wird die Pflegezeit als Beitragszeit gezählt und zusätzlich auf die sogenannte Wartezeit angerechnet. Die Wartezeit ist die Zeit, die du mindestens in die Rentenversicherung einzahlen musst, um Anspruch auf Leistungen aus ihr zu haben.

Damit dir für nicht erwerbsmäßige Pflegezeiten Entgeltpunkte gutgeschrieben werden, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die pflegebedürftige Person muss mindestens Pflegegrad 2 haben.
  • Die Pflege muss mindestens 10 Stunden pro Woche, verteilt auf wenigstens 2 Wochentage, ausgeübt werden.
  • Die Pflege muss unentgeltlich oder gering entgeltlich in häuslicher Umgebung erfolgen.
  • Neben der Pflege darfst du maximal 30 Stunden pro Woche arbeiten.
  • Als pflegende Person darfst du nicht versicherungsfrei sein.

Rentenpunkte für Schule, Ausbildung und Studium

Wenn du eine Ausbildung absolvierst, werden dir bis zu 3 Jahre deiner Ausbildungszeit für die Berechnung deiner späteren Rente höher bewertet. Konkret wird dir diese Zeit mit bis zu 75 % des Durchschnittsentgelts angerechnet – auch, wenn du tatsächlich weniger verdienst.

Als Azubi werden dir also für eine begrenzte Zeit mehr Rentenpunkte gutgeschrieben als dir eigentlich zustehen. Diese Regelung gilt für alle Ausbildungen, die du bis zu deinem 25. Lebensjahr absolvierst und in denen du Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung entrichtest.

Für Schule oder Studium werden dir hingegen keine Rentenpunkte gutgeschrieben. Allerdings kannst du dir den Besuch einer Fach- oder Hochschule bzw. Universität ab dem 17. Lebensjahr für die Wartezeit anrechnen lassen – auch ohne einen Abschluss nachweisen zu müssen. Die maximale Anrechnungszeit für die Rente beträgt 8 Jahre.

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Auch wenn dir Schul- und Ausbildungszeiten auf die Rente angerechnet werden, lohnt es sich, frühzeitig damit zu beginnen, fürs Alter zu sparen. Mit der Frühstartrente und dem Altersvorsorgedepot will der deutsche Staat die staatlich geförderte, private Altersvorsorge reformieren, um das Rentensystem in Deutschland zukunftsfester zu gestalten.

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Rentenpunkte bei Teilzeit

Da du mit einer Teilzeitarbeit weniger verdienst, verringern sich auch deine Rentenansprüche. Wie viele Rentenpunkte du in Teilzeit bekommst, hängt von deinem Bruttojahreseinkommen ab. Die Berechnung der Rentenpunkte erfolgt anteilig auf Basis deines Bruttogehalts. Wenn du 2026 beispielsweise 25.000 Euro brutto verdienst, bekommst du etwas weniger als 0,5 Rentenpunkte gutgeschrieben.

Rentenpunkte bei Minijob

Minijobs sind grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Als Minijobber zahlst du einen Eigenanteil von 3,6 % im gewerblichen Bereich bzw. 13,6 % im Privathaushalt. Bei einem Verdienst von 603 Euro pro Monat bekommst du für einen Minijob aktuell rund 0,14 Rentenpunkte (Stand: Juli 2026). Legt man den aktuellen Rentenwert zugrunde, steigt deine monatliche Rente für 1 Jahr Minijob um 5,95 Euro.

Auf Antrag bei deinem Arbeitgeber kannst du dich auch von der Versicherungspflicht befreien lassen. In diesem Fall zahlt nur der Arbeitgeber (15 %), was zu wesentlich geringeren Rentenansprüchen führt. Durch den Eigenanteil sammelst du neben den Anwartschaften aber auch volle Wartezeiten für die Rente.

Rentenpunkte bei Arbeitslosigkeit

Wenn du arbeitslos bist und Arbeitslosengeld beziehst, zahlt die Agentur für Arbeit automatisch Beiträge für dich an die gesetzliche Rentenversicherung. Voraussetzung dafür ist, dass du im Jahr vor der Arbeitslosigkeit rentenversicherungspflichtig warst. Wenn du diese sogenannte Vorversicherung nicht erfüllst, kannst du die Versicherungspflicht beantragen.

Während du Arbeitslosengeld beziehst, werden dir weniger Rentenpunkte gutgeschrieben als für die vorher ausgeübte versicherte Tätigkeit. Dennoch wirken sich Zeiten der Arbeitslosigkeit auf die Höhe deiner späteren Rente aus und werden dir auch für die Wartezeit angerechnet.

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Wenn du Bürgergeld beziehst, zahlt die Agentur für Arbeit keine Beiträge für dich an die Rentenversicherung – du bekommst folglich auch keine Rentenpunkte gutgeschrieben. Allerdings wird die Dauer des Leistungsbezugs an die Rentenversicherung übermittelt und als Wartezeit angerechnet.

Was ist ein Rentenpunkt wert?

Am aktuellen Rentenwert lässt sich ablesen, wie viel ein Rentenpunkt wert ist – also wie hoch der Rentenbetrag ist, den du später monatlich pro gesammeltem Rentenpunkt bekommst. Auch diese Zahl wird jährlich angepasst.

Seit dem 1. Juli 2026 beträgt der aktuelle Rentenwert bundesweit einheitlich 42,52 Euro (Stand: Juli 2026). Für jeden gesammelten Rentenpunkt bekommst du somit später 42,52 Euro Rente monatlich gezahlt. Im Zuge der Rentenanpassung 2026 ist der Wert eines Rentenpunktes zum Vorjahr um 4,24 % gestiegen.

Wie viel Rentenpunkte brauche ich für 2.000 Euro netto Rente?

Wenn wir vom aktuellen Rentenwert in Höhe von 42,52 Euro pro Rentenpunkt ausgehen, müsstest du insgesamt rund 47 Rentenpunkte sammeln, um 2.000 Euro Rente pro Monat zu bekommen – dann allerdings brutto. Bei 45 Beitragsjahren müsstest du mit deinem Bruttojahresgehalt also mehrmals über dem Durchschnittsentgelt liegen.

Wenn du 45 Jahre lang in die Rentenversicherung einzahlst und immer das Durchschnittsentgelt verdienst, kämest du auf 45 Rentenpunkte und würdest dann theoretisch 1.913,4 Euro Rente brutto pro Monat beziehen (Stand: Juli 2026).

Für die genaue Berechnung der Rentenhöhe werden neben den Entgeltpunkten jedoch noch weitere Faktoren herangezogen.

Wie berechnet man die Rentenhöhe?

Die Entgeltpunkte sind für die individuelle Rentenhöhe zwar der entscheidende, aber nicht der einzige Faktor. Zur Berechnung der Altersrente wird folgende Formel angewendet:

Icon Taschenrechner

 Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor = monatliche Rentenhöhe

Mit den Entgeltpunkten und dem aktuellen Rentenwert haben wir uns in diesem Artikel bereits ausführlich beschäftigt.

Der Zugangsfaktor dient der Berücksichtigung von Zu- oder Abschlägen bei der Rentenberechnung. Ohne Zu- oder Abschläge beträgt dieser Faktor 1,0.

Wer früher in Rente geht, muss Abschläge von 0,3 % für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme in Kauf nehmen.

Von einem höheren Zuschlagsfaktor profitiert dagegen, wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze zunächst auf seine Rente verzichtet und weiterarbeitet. Versicherte erhalten Zuschläge in Höhe von 0,5 % für jeden Monat, in dem sie nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch keine Rente beziehen, obwohl sie die allgemeine Wartezeit erfüllen.

Der Rentenartfaktor bestimmt die Rentenhöhe nach Art der Rente. Für die reguläre Rente wegen Alters und für die Rente aufgrund voller Erwerbsminderung beträgt er 1,0. Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung ist der Rentenartfaktor 0,5, bei der Halbwaisenrente beläuft er sich auf 0,1.

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Mit dem Online-Rechner der Deutschen Rentenversicherung kannst du die Höhe deiner Rente nach der oben beschriebenen Formel selbst berechnen.

Kann man Rentenpunkte kaufen?

Tatsächlich ist es möglich, Abschläge durch frühzeitige Inanspruchnahme ganz oder teilweise auszugleichen. Der „Kauf“ von Rentenpunkten durch sogenannte Sonderzahlungen ist allerdings erst ab dem 50. Lebensjahr und bei Erreichen von mindestens 35 Versicherungsjahren bis zum geplanten Rentenbeginn möglich.

2026 kostet ein Rentenpunkt 9.670,58 Euro. Im Jahr 2025 betrugen die Kosten für einen Entgeltpunkt erstmals bundesweit einheitlich 9.391,70 Euro.

Wie hoch der Betrag ist, den du zum Ausgleich der Rentenminderung zahlen könntest, erfährst du auf Antrag vom zuständigen Rentenversicherungsträger. Darüber hinaus gilt: Wenn du erwägst, Sonderzahlungen zu leisten, solltest du dich vorab von deinem Rentenversicherungsträger beraten lassen, inwieweit sich solche Ausgleichszahlungen in deinem individuellen Fall lohnen.

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Rentenminderungen, die bei einer Erwerbsminderungsrente entstehen, können nicht ausgeglichen werden.

Wie finde ich heraus, wie viele Rentenpunkte ich habe?

Wenn du mindestens 27 Jahre alt bist und 5 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung geleistet hast, erhältst du jedes Jahr von der Deutschen Rentenversicherung die Renteninformation zugesandt. Darin findest du einen Überblick über die bisher erworbenen Rentenansprüche und die voraussichtliche Höhe deiner Altersrente.

Ab dem 55. Geburtstag erhältst du alle 3 Jahre eine persönliche Rentenauskunft. Diese ersetzt die Renteninformation und enthält alle gespeicherten Versicherungszeiten sowie Angaben zur voraussichtlichen Rentenhöhe.

In deinem Rentenkonto oder Versicherungskonto werden alle Monate gespeichert, die für deine Rente wichtig sind. Dazu zählen beispielsweise auch Ausbildungs- und Kindererziehungszeiten sowie Zeiten, in denen du einen Angehörigen pflegst.

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Auf entsprechenden Antrag hin kannst du deine Rentenauskunft auch schon vor deinem 55. Geburtstag bekommen. Über die Online-Services der Deutschen Rentenversicherung kannst du verschiedene Dokumente auch online anfordern.

Fazit: Rentenpunkte berechnen 2025/2026 – auf das Bruttoeinkommen kommt es an

Wie viele Rentenpunkte dir pro Jahr gutgeschrieben werden, hängt davon ab, wie hoch dein Bruttojahreseinkommen im Verhältnis zum sogenannten Durchschnittsentgelt ausfällt. Das Durchschnittsentgelt wurde für das Jahr 2026 vorläufig auf 51.944 Euro festgelegt.

Wenn du 2026 brutto so viel verdient hast, wird dir ein Rentenpunkt gutgeschrieben. Verdienst du weniger, werden dir anteilig Rentenpunkte gutgeschrieben. Bei einem höheren Gehalt kannst du dir für dieses Jahr maximal rund 1,95 Entgeltpunkte für deine Rente gutschreiben lassen.

Rentenpunkte sind ein wichtiger Baustein der gesetzlichen Altersvorsorge. Wie hoch die spätere Rente tatsächlich ausfällt, hängt jedoch von vielen Faktoren ab. Wer Versorgungslücken vermeiden möchte, sollte deshalb neben der gesetzlichen Rente auch private Vorsorgemöglichkeiten prüfen.

Das Altersvorsorgedepot könnte hierfür künftig eine attraktive Ergänzung darstellen. Ab dem 1. Januar 2027 wird das Angebot schrittweise bei immer mehr Anbietern verfügbar sein.

Auswirkung von Inflation: Grundsätzlich beeinflusst die Entwicklung der Inflationsrate deinen Anlageerfolg. Ein daraus resultierender Kaufkraftverlust betrifft sowohl die erzielten Erträge als auch dein investiertes Kapital.

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Autor
comdirect Redaktion
Beste Bank Siegel

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