Underweight (untergewichten)

Underweight (untergewichten) bedeutet, dass Sie ein Wertpapier im eigenen Depot untergewichten sollten. Es handelt sich um eine Anlageempfehlung von verschiedenen Geld- oder Analysehäusern. Das Gegenteil von underweight ist overweight (übergewichten).

Wann empfehlen Analysten das Untergewichten von Aktien?

Stuft ein Analyst eine Aktie als untergewichtet ein, geht er davon aus, dass sie sich in den nächsten Monaten oder Jahren im Vergleich zu anderen Werten nicht so gut entwickelt. Anleger sollten demnach den Anteil der Aktie in ihrem Depot reduzieren, also untergewichten. Das sorgt für eine bessere Risikodiversifizierung. Eine konkrete Maßnahme wäre somit der Teilverkauf der Position im eigenen Depot.

Der Begriff untergewichten bzw. underweight kann sich auch auf ganze Branchen oder Länder beziehen. Wenn Analysten die Empfehlung für eine Branche aussprechen, sollten Anleger darüber nachdenken, sie in ihrem Portfolio prozentual zu verringern.

Die Einschätzung ist nicht mit einer Verkaufsempfehlung gleichzusetzen

Anleger sollten beachten, dass das Analyseergebnis underweight nicht mit einer Verkaufsempfehlung gleichzusetzen ist. Im Fall einer Verkaufsempfehlung empfehlen Geld- oder Analysehäuser den Verkauf der gesamten Position im eigenen Depot. Underweight bedeutet dagegen, dass Sie nur den prozentualen Anteil eines Wertes oder einer Branche im eigenen Depot reduzieren sollten.

Optimieren Sie regelmäßig Ihr Depot, indem Sie auf verschiedene Analyseempfehlungen achten und diese vergleichen. Analysieren Sie jetzt Ihre Wertpapiere im Depot von comdirect und sehen Sie sich im Informer den Kursverlauf verschiedener Aktien an!

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