Swing-Trading

Das Swing-Trading ist eine besondere Form des Wertpapierhandels, bei der Trader (Händler an der Börse) versuchen, aus wiederkehrenden Bewegungsmustern der Wertpapiere Gewinne zu erzielen.

Die Grundidee dieser Art des Handels basiert darauf, dass sich Wertpapiere nicht kontinuierlich bzw. geradlinig in eine Richtung bewegen. Eine Aktie wird beispielsweise nicht nur steigen, sondern zwischenzeitlich auch fallen. Die Händler nutzen dieses Wissen und konzentrieren sich beim Swing-Trading darauf, Wendepunkte im Chart bzw. der Bewegung eines Wertpapiers zu finden.

Arten von Swings erkennen

Es gibt 2 Arten des Swing-Tradings – die Swing-Highs und Swing-Lows.

Swing-Highs

Eine beispielhafte Aktie steigt eine Weile, bildet ein Hoch und durchläuft dann eine Korrektur nach unten. Anschließend bildet sie ein höheres Hoch, bevor erneut eine Korrektur folgt. Diese Hochs werden als Swing-Highs bzw. Wendepunkte bezeichnet.

Ein Trader beobachtet den Kursverlauf einer Aktie und sucht nach dem Punkt, an dem die Aktie ein Hoch (Swing-High) bildet und anschließend nach unten korrigiert. Genau am Wendepunkt setzt der Trader auf fallende Kurse.

Swing-Lows

Eine Aktie fällt über einen bestimmten Zeitraum, bildet ein Kurstief und geht anschließend in eine kleine Erholung. Dieses Tief wird beim Swing-Trading als Swing-Low bezeichnet. Händler nutzen den anschließenden Kursanstieg der Aktie und setzen genau am Wendepunkt auf steigende Kurse.

Strategien beim Swing-Trading

Beim Swing-Trading gibt es zahlreiche Strategien. Einige Trader versuchen beispielsweise, den Trend zu handeln. Als Trend wird die mittelfristige Bewegungsrichtung einer Aktie bezeichnet. So kann eine Aktie mittelfristig steigen oder fallen. Dementsprechend gibt es Aufwärtstrends und Abwärtstrends.

Andere Trader verfolgen beim Swing-Trading die Strategie, den Ausbruch aus einem Trend zu handeln. Das bedeutet, dass sie mit ihrer Strategie den Punkt finden möchten, an dem sich der langfristige Kursverlauf einer Aktie umkehrt.

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