Future

Futures sind Finanzprodukte, bei denen sich 2 Marktteilnehmer durch eine vertragliche Vereinbarung dazu verpflichten, eine bestimmte Menge des zugrunde liegenden Basiswertes zu einem vereinbarten Preis (Future-Preis) und festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Es handelt sich, im Gegensatz zu Forwards, um standardisierte und börsengehandelte Termingeschäfte. Die handelnden Personen müssen eine Termingeschäftsfähigkeit vorweisen.

Wie genau funktioniert ein Future?

Die Marktteilnehmer an der Börse haben grundsätzlich die Möglichkeit, Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Das Ziel dabei ist, eine Wertsteigerung und somit einen hohen Verkaufserlös zu erzielen.

Im Bereich des Future-Handels können sie sogenannte Termingeschäfte abschließen. So kann ein Händler heute bereits Terminkontrakte (Future-Kontrakt) darauf abschließen, dass er zum Beispiel eine bestimmte Aktie (Basiswert) in 30 Tagen zum heutigen Preis erwirbt. Er erzielt einen Gewinn, wenn die Aktie in 30 Tagen höher notiert, weil er lediglich den Preis des heutigen Tages bezahlen muss.

Ein Future-Kontrakt können Sie auf diverse Basiswerte, wie beispielsweise, Öl, Edelmetalle, Aktien und Indizes, abschließen. Während bei Optionen nur der Verkäufer eine Verpflichtung eingeht, sind bei Futures sowohl der Käufer als auch Verkäufer zur Lieferung, Annahme oder zum Ausgleich verpflichtet.

So werden Terminkontrakte abgerechnet

An der Terminbörse liefert normalerweise nicht der Verkäufer die zugrunde liegenden Basiswerte an den Käufer. Stattdessen haben Futures selbst einen Kurs und können gehandelt werden.

Am Ende der Laufzeit erfolgt die Abrechnung, sodass Käufer bzw. Verkäufer einen Gewinn oder Verlust erzielen. Setzt ein Marktteilnehmer auf steigende Kurse, so besitzt er eine Long-Position. Wenn er auf fallende Preise spekuliert, bezeichnen Börsianer dies als Short-Position.

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Es gibt verschiedene Abrechnungsverfahren, zum Beispiel das Future-Style-Verfahren. Beim Future-Style-Verfahren findet die Abrechnung erst am Verfallstag statt. Marktteilnehmer müssen beim Future-Handel immer eine Sicherheitsleistung, die so genannte Margin, hinterlegen. So lässt sich gewährleisten, dass sie einen Verlust bezahlen können.

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