Fungibilität

Fungibilität bezeichnet die Möglichkeit, ein Wertpapier problemlos austauschen zu können. Aktien, Anleihen, offene Investmentfonds, Zertifikate und andere Inhaberpapiere, die an den Börsen gehandelt werden, sind sehr fungibel. Sie sind austauschbar, nicht an einen bestimmten Eigentümer gebunden und können in der Regel börsentäglich wieder zu Geld gemacht werden, vorausgesetzt der Kurs lässt dies zu.

Ohne einen organisierten Markt gibt es bei der Fungibilität ein Risiko

Ein höheres Fungibilitätsrisiko weisen Anlagen auf, die nicht börsennotiert sind und für die keine organisierte Handelsplattform besteht, zum Beispiel:

  • Immobilien
  • geschlossene Investmentfonds
  • stille Beteiligungen an Unternehmen
  • Namensschuldverschreibungen

Solche Investments sind schwer austauschbar und lassen sich oft nur mit einer längeren Vorlaufzeit am Markt platzieren. Sie haben daher eine ungünstige bis keine Fungibilität. Das führt insbesondere dann zu Nachteilen, wenn Sie sofort auf liquide Mittel angewiesen sind, aber zeitnah keinen Käufer finden oder zu niedrigeren Preisen verkaufen müssen.

Fungible Anlagen: Mit marktgängigen Investments bleiben Anleger flexibel

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Als Anleger müssen Sie oft schnell reagieren, um mögliche Gewinne zu sichern oder Verluste zu begrenzen. Der börsliche Handel eines Wertpapiers ist die Voraussetzung für Fungibilität. Eine hohe Fungibilität eines Wertpapiers bedeutet aber nicht automatisch, dass Sie beim Verkauf einen hohen Preis erzielen. Denn der aktuelle Kurs hängt immer von Angebot und Nachfrage ab. Börsengehandelte Papiere lassen sich außerdem kostengünstig im Girosammelverfahren verwahren.

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